Lianne.shop
Ein Shopify-Shop für die Strickmarke Lianne – der nicht nur verkauft, sondern berät, Kurse bucht und Community schafft.
Die Ausgangslage
Lianne ist eine Marke für Wolle und Strickdesign mit einer treuen, wachsenden Community. Ein Standard-Shop von der Stange hätte das nicht abgebildet: Kund:innen brauchen Orientierung, welches Set zu Projekt und Können passt, wollen Kurse und Events buchen – und sich als Teil einer Community wiederfinden.
Das Herzstück: der Strickset-Konfigurator
Die zentrale Eigenentwicklung – und in dieser Form einzigartig: Direkt auf der Produktseite stellen Kund:innen ihr Strickset Schritt für Schritt selbst zusammen.
Zuerst die Stimmung („Natur & gedeckt" oder „Kräftig & bunt"), dann die Hauptfarbe – jeweils mit Live-Garnbestand, sodass sofort sichtbar ist, ob genug Wolle für das Projekt vorrätig ist. Dazu Größe und wahlweise die gedruckte Anleitung. Am Ende zeigt die automatische Zusammenstellung genau, was im Set steckt: Garnmengen, Farbe und Anleitung – ein fertig kalkuliertes Paket statt loser Einzelteile.
Besonders die Farbauswahl ist bewusst einfach gehalten: Statt kryptischer Farbnamen wählt man die Wolle direkt über große Fotos der echten Knäuel – man sieht sofort, wie das Garn wirklich aussieht, und tippt es einfach an.
Mehr als ein Shop
Rund um den Konfigurator kamen weitere eigene Apps dazu: ein Kurs- & Event-Buchungssystem mit Live-Verfügbarkeit („nur noch 3 Plätze", „ausgebucht"), ein KI-Kundenservice als Chat direkt im Shop und Community-Features wie die Karte „Gestrickt in allen 95 Postleitregionen".
Nicht nur der Shop – auch das Backend
Entscheidend ist, was Kund:innen nicht sehen: Hinter dem Shop steckt eine komplette Verwaltungsebene, die ich ebenfalls selbst gebaut habe – eigene Apps direkt in Shopify statt zusammengestückelter Fremd-Plugins.
Im Strickset-Konfigurator pflegt das Team über 100 Sets – Garne, Größen, Farbempfehlungen und Preise – inklusive automatischer Prüfung, welche Sets gerade Aufmerksamkeit brauchen. Die App Kurse & Events verwaltet alle Termine mit Buchungsstand und Auslastung auf einen Blick. Und der KI-Kundenservice „Frag Lisa" hat ein eigenes Backend, über das sich Wissen und Antworten pflegen lassen.
So entsteht ein System aus einer Hand – vom Schaufenster bis zur Lagerlogik: nicht nur schön anzusehen, sondern im Alltag wirklich bedienbar.
Das Ergebnis
Aus einem Shop wird eine Plattform: Kund:innen stellen ihr Set passgenau zusammen, buchen Kurse online und bekommen rund um die Uhr Hilfe. Das Buchungssystem habe ich anschließend als eigenständiges Produkt auch für einen zweiten Kunden ausgerollt – die Genussmanufaktur „Der sizilianische Koch" (dersizilianischekoch.de).
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